6. Juli 2017

Wibke Brems besucht die Modernisierung Im Pivit 6/8

Hanf dämmt grüner…unter diesem Motto stand der Besuch von Wibke Brems als OWL-Bezirksvorstand der Grünen. Erstmals setzt die Wohnbau bei der Modernisierung der Gebäude Im Pivit 6/8 in Bad Salzuflen-Werl Aspe Hanf als ökologischen Dämmstoff ein. Die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes ermöglicht eine nachhaltige und umweltbewusste Aufwertung der Immobilien. Wibke Brems machte sich als OWL-Bezirksvorstand der Grünen nun selbst ein Bild vom Einsatz der Hanfdämmung. Auch die Bad Salzufler Fraktion informierte sich vor Ort über die Maßnahmen und allgemeine wohnungspolitische Themen.

48 Wohnungen im Bereich Im Pivit/Weiße Breden erhalten in den kommenden Jahren eine neue Optik. Den Auftakt macht in diesem Sommer das Haus Im Pivit 6/8 aus dem Jahr 1963. Wärmedämmmaßnahmen im Fassadenbereich und zur Kellerdecke, die Erneuerung/Vergrößerung der Balkone und Dächer sowie eine Aufwertung von Zuwegungen und Außenanlagen stehen auf dem Programm. Zusätzlich erfolgt die Umstellung von Thermen auf eine zentrale Heiz- und Warmwasserversorgung inklusive Solarthermie. Nicht mehr benötigte Schornsteine wurden zurückgebaut und neue Fensterelemente eingesetzt.

Erstmalig werden die Wärmedämmmaßnahmen mit einer ökologischen Hanfdämmung (18 cm Stärke) der Firma Caparol durchgeführt. Diese steht nicht nur für ein rein natürliches Produkt und eine positive CO2-Bilanz, sondern bietet neben dem Kälteschutz im Winter insbesondere einen guten Wärmeschutz im Sommer. Auch die Eigenschaften in den Bereichen Schallschutz und Raumklima werden als besonders positiv und wohltuend angesehen. Gemäß Berechnung reduziert sich der Energieverbrauch für die Bewohner von zuvor knapp 190 kWh/(m²a) auf 54,4 kWh/(m²a) – Endenergieverbrauch inklusive Warmwasser.

In den Jahren 2018 und 2019 werden ähnliche Maßnahmenpakete an den Gebäuden Im Pivit 1/3 sowie 2/4 und Weiße Breden 5/5a umgesetzt. Die Genossenschaft will auf diesem Wege bewusst einen ökologischen Beitrag leisten und die bekannten Problematiken der synthetischen Dämmmaterialen vermeiden.